Im Winter legen einige Pflanzen eine Ruhepause ein. Damit Ihr Garten im Sommer wieder schön aussieht, sollten Sie Ihre Sträucher schneiden, mit den richtigen Tipps können Sie dabei auch nichts verkehrt machen.

Der Herbst ist die ideale Zeit, Ihren Garten auf Vordermann zu bringen. Ihre Sträucher oder Bäume schneiden Sie am besten mit scharfem Werkzeug. Das spart Kraft und schont die Pflanze.  Denn ein Schnitt mit einer stumpfen Schere kann hingegen zu Verletzungen der Äste führen.

Wie viel sollte beim Baum abgeschnitten werden?

Einer der häufigsten Fehler beim Baumschnitt: Aus Angst, die Pflanze zu ruinieren, schneiden die meisten Hobbygärtner zu wenig ab. Bei Unsicherheit lieber zu viel abschneiden. Die Pflanze verkraftet das normalerweise gut. Wird hingegen zu wenig entfernt, hat der Baum keine Möglichkeit, kräftige Zweige zu entwickeln.

Als Schnittfaustregel gilt! Ein Drittel des Triebes kann abgeschnitten werden, bei Obstbäumen ist es sogar die Hälfte.

Generell gilt: Damit sich das Gewächs bis zum austreiben erholen kann, sollten Sie während der Ruhephase schneiden. Dies ist in den Wintermonaten. Am besten, bevor die Temperaturen unter minus fünf Grad Celsius sinkt. Bei Frost können Zweige abbrechen und den Baum schädigen.

Sträucher richtig schneiden?

Wenn Sie das richtige Werkzeug dann zur Hand haben, sollten Sie aber bitte nicht wild drauf losschneiden. Nicht alle Sträucher vertragen einen Kahlschnitt.

Bei Holunder oder Haselnuss ist folgendes zu beachten – diese Pflanzen, verjüngen sich von der Basis aus–  deswegen empfiehlt es sich, etwa ein Drittel der alten Triebe an der Basis zu entfernen.

Bei Forsythien oder Wildrosen ist es etwas anders diese verjüngen sich hingegen von der Mitte aus. Daher sollten Sie abgestorbene Triebe oder solche, die nur wenig Blüten treiben, als erstes entfernen.

Bei Beerensträuchern ist es ratsam, die alten Triebe zu entfernen. Die jungen Zweige tragen meist schon in ihrem ersten Jahr frische Früchte.